
Prüfen Sie das Material am fertigen Kleidungsstück.
Materialzusammensetzung, Haptik, Stärke, Dehnrichtung und geplante Passform fließen gemeinsam in die Materialauswahl ein. Ein Stoffmuster kann als Orientierung dienen, doch das fertige Kleidungsstück muss unter den für seinen Einsatz relevanten Bedingungen geprüft werden. Auch Farbe und Größe können die Optik beeinflussen. Legen Sie daher den Umfang jeder Prüfung der Deckkraft fest.
Begriffe wie blickdicht bei Kniebeugen, Kompression oder feuchtigkeitsregulierend sollten nicht automatisch als Beschreibung eines Stoffes verwendet werden. Wenn eine bestimmte Eigenschaft wichtig ist, vereinbaren Sie, wie sie bewertet wird und welche Nachweise erforderlich sind. Das Produktbriefing sollte die Aussage mit dem tatsächlichen Kleidungsstück und der vorgesehenen Zielgruppe verknüpfen, statt sich auf allgemeine Kategorien des Lieferanten zu stützen.





